Clean Eating! Die beste Ernährung für dein Kind

Erst einmal stelle ich dir eine Frage und wenn du sie mit JA beantwortst, dann musst du den Artikel unbedingt lesen. Willst du grundsätzlich ein glückliches und gesundes Kind? Ja? Perfekt! Dann kommt jetzt alles an Facts, was du brauchst, um dein Kind natürlich, fein und gut zu ernähren – ganz easy, stressfrei und ohne komplizierte Futterpläne. Die Zauberworte heißen: Clean Eating!

Kennst du auch diese mopsigen Kinder, die im Freibad mit Wampe über der Badehose und Eis in der Hand durch die Wiesen dackeln? Kinder, die irgendwelche Allergien haben oder hast du schon von diesem krassen Phänomen namens „Kreidezähne“ gehört? Ich will keine Panikmache betreiben, aber schlechtes Essen macht krank und gutes Essen rockt! Es macht dein Kind gesünder, klüger und glücklicher. 

Im Artikel wollen wir dir ein paar Facts über gutes und schlechtes Essen mitgeben, dir erklären, was „Clean eating“ eigentlich ist, warum es so ziemlich die beste Art ist Kinder zu ernähren und wieso gesunde Ernährung nicht bedeutet, dass das Essen Spaßbefreit oder das Kochen megakompliziert ist.

Essen für Kids! Gutes Essen – Schlechtes Essen

Ich bin ein Food-Fanatiker. So! Jetzt ist es raus…Gutes Essen ist neben schönen Spielen so ziemlich das Wichtigste in unserem Kiddy-Alltag. Warum? Weil wir sind, was wir essen. Das ist eine simple Wahrheit und wenn du deinem Kind etwas Gutes tun willst, dann musst du auch auf das achten, was es in sich reinstopft. Bam! Ich bin jetzt mal so direkt, weil mir das Thema wirklich am Herzen liegt und ich möchte, dass möglichst viele Kids gesund und happy sind. Deins auch! Wenn du wissen willst, wie du dein Kind easy und entspannt supergesund ernähren kannst, dann lies weiter.

Du bist, was du isst! Ein uralter Spruch, aber so aktuell wie noch nie. Ist das nicht total logisch? Würdest du mir grundsätzlich zustimmen, dass dein Körper alles, was du isst, verarbeitet? Klar! Was soll er auch sonst tun… Deswegen BIST DU WAS DU ISST! Zieh dir das einfach mal rein und lasse es ein oder zwei Tage auf dich wirken. 

Dann schnappst du dir wieder diesen Artikel und machst die eine Hausaufgabe, die ich dir jetzt mitgebe: Schreibe eine Woche lang in einem Foodplan mit, was du und deine Kids den ganzen Tag essen. 

Hier haben wir dir einen Foodplan gebaut, den du dir ausdrucken und ausfüllen kannst – Tag für Tag:

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Tue mir bitte den Gefallen und sei so richtig schön ehrlich. Koche nicht anders als vorher, kaufe nicht anders ein als vorher – sondern mache alles genauso wie immer. 

Nach einer Woche setzt du dich hin und schaust dir die ganzen Dinge an, die auf deinem Essensplan stehen. Du liest ausführlich die verschiedenen Inhaltsstoffe in den Produkten, schaust dir an, was bei euch auf den Tisch kam und je nachdem, wie du dich und dein Kind ernährst, darfst dann auch kurz mal angemessen entsetzt sein. 

Bevor ich dir das Konzept von „Clean Eating“ erkläre, will ich dich noch ein bisschen mit ein paar Zusatzstoffen schockieren. Damit du ganz tief in dir drin erkennst, wie viel Scheisse uns die Industrie jeden Tag unter die Nahrung mischt und wieviel Scheiss du in dich und letztlich auch in deine Kinds reinschaufelst, wenn du die Inhaltsstoffe auf der Verpackung nicht durchliest. 

Ich behaupte: Inhaltsangaben sind das KLEINGEDRUCKTE der Industrie! Die Inhaltsstoffe werden bewusst klein geschrieben, bewusst so kompliziert wie möglich auf den Verpackungen versteckt, damit wir Kunden richtig schön verarscht werden können. Denn je mehr industriellen Billigkram die Industrie in die Sachen reinhauen kann, desto billiger können die Hersteller produzieren – das bedeutet, dass ihr Gewinn steigt auf Kosten unserer Gesundheit. 

Ein paar schnelle Beispiele für die Food-Verarsche der Industrie

  • Natürliches Himbeeraroma ist deutlich billiger herzustellen, als einfach echte Himbeeren zu nutzen
  • Chemisch hergestelltes Vitamin C kostet fast nichts, bringt wenig – ist aber üblich als Werbefaktor für sogenannte „Gesundheitsprodukte“, die sich dadurch locker 30-40% teurer verkaufen lassen
  • Es gibt über 50 verschiedene Worte für Zucker in der Nahrungsmittelindustrie – die meisten davon erkennst du nicht mal
  • Künstliche Aromen gelten auf dem Papier aus ungefährlich, trotzdem werden immer wieder getestete Aromen aus dem Verkehr gezogen, weil man doch feststell, dass sie beispielsweise krebserregend sein können oder DNA-Verändernd
  • Da alle Firmen Aromen und E-Stoffe relativ frei verwenden dürfen, hast du keinerlei Kontrolle darüber, ob du mit deinem Konsum vielleicht Richtwerte überschreitest, die die einzelnen Produkte für sich vielleicht noch einhalten – aber wir essen ja nicht nur ein Teil pro Tag – mehr zum Thema „Aromen“ findest du HIER
  • Zuckeraustauschstoffe gelten als Dickmacher, werden aber in Diaätprodukten verwendet, um den Käufern Kalorienarmut zu suggerieren
  • Emulgatoren lassen Backwaren fluffig und für den Bäcker einfach handhabbar aufbacken, sie lassen Quark cremiger erscheinen und Wurst länger haltbar werden – sie gelten aber als entzündungsfördernd und potentielle Dickmacher

Diese Liste ließe sich endlos weiterführen. Es ist wirklich unfuxxxing-fassbar was wir täglich überall untergeschoben bekommen, um der Industrie noch mehr Geld zu verschaffen. Der Lobbyismus lebt! 

KURZ ZUSAMMENGEFASST: 

  • Was bringen die ganzen Zusatzstoffe der Industrie: Ganz viel Geld! 
  • Was bringen die ganzen Zusatzstoffe dir: Schlechte Qualität für viel Geld im besten Fall – im schlimmsten Fall sogar Krankheiten!

Die gute Nachricht ist aber, dass du dem entgegensteuern und dich und deine Kids so gesund wie möglich ernähren kannst. Wenn du weitestgehend auf industriell verarbeitete Nahrungsmittel verzichtest, viel selbst machst und natürlich lebst. 

Clean Eating – alle Facts

Damit sind wir beim Thema des Artikels angelangt: CLEAN EATING! Dazu schreibe ich dir jetzt noch ein bisschen und am Ende gibts noch Tipps, wie du das in deinen Alltag einbauen kannst und meine Lieblingsrezepte für deine erste Woche „Clean Eating“ mit deinen Kids. 

Die wichtigsten Punkte: Was ist Clean Eating

Clean Eating sagt es fast schon: Es geht darum, dass du möglichst clean Sachen isst. Also Produkte und Nahrungsmittel, die nicht in den Pfoten der Industrie waren und großartig verarbeitet wurden. 

Du musst nicht zur ökologischen Superwoman werden, sondern setzt einfach auf Basic und Natur. Klingt gut? 

Dann kommen hier die wichtigsten Facts in einer Liste: 

  1. Frisch und natürlich – bedeutet also nicht, dass du zur veganen Rohkostfanatikerin werden musst
  2. Rein und unverarbeitet – ohne Industrie-Chichi, Aromen und andere Zusatzstoffe
  3. Saisonales Obst- und Gemüse – du shoppst also vor allem das, was die heimische Natur in der jeweiligen Jahreszeit wachsen lässt
  4. Regionales – Sachen, die aus der Region sind und nicht ewig haltbar gemacht werden musst, um sie groß durch die Gegend schippern zu können
  5. Clean heißt nicht, dass du nicht würzen darfst – im Gegenteil: Da wird mit Kräutern und guten Gewürzen um sich geworfen in der Clean Eating Küche
  6. Bester Nebeneffekt: Du fühlst dich besser, fitter und kannst on Top abnehmen 
  7. Zucker ist auch mal erlaubt – aber eben nicht überall und ständig und wenn dann bitte auch da Basic-Zucker, wie Roh-Rohrzucker, Agavendickasft und Honig
  8. Alles ist erlaubt: So lange es naturbelassen ist!
  9. Viel Trinken ist wichtig
  10. Kombiniere am Besten immer Kohlehydrate mit Eiweiß
  11. Schnapp dir gesunde Fette – wie Butter, Olivenöl und andere pflanzliche Fette
  12. Vermeide Weißmehl und Zucker
  13. Iss lieber Vollkorn und viel Ovst- und Gemüse
  14. Möglichst kein Junkfood und keine verarbeiteten Nahrungsmittel
  15. Ganz wichtig: Bio ist nicht unbedingt Clean Eating – denn auch im Biobereich gibt es mittlerweile Fertigfutter und Jungfood – wichtig ist, dass die Sachen möglichst unverarbeitet und natürlich sind – sind sie on Top Bio ist das MEGA

Ist Clean Eating was Neues? Nope! Das ist einfach nur eine uralte und natürliche Mischkost. Du ernährst dich mit allem, was die Natur zu bieten hat und musst auf nichts verzichten – nur eben auf Chemie, industrielle Zusatzstoffe und anderen ungesunden Kram. 

Was übrigens nicht heißt, dass du nicht mal über die Stränge schlagen oder dir was nettes gönnen kannst, wenn dir danach ist. Wenn ich Lust auf Nutella habe, dann futtere ich auf ein Nutellabrot, weil ich mich ganz bewusst dafür entscheide. Aber es ist die Ausnahme, nicht die Regel. 

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Clean Eating für Kids – das BESTE

Weil das hier ein Mom-Blog ist und kein Fitness-Blog, gibts noch ein paar gute Gründe für dich, warum Clean Eating genau der richtige Lifestyle für Kids ist: 

  1. Kinder haben ein natürliches Bewusstsein für gute Ernährung und für das, was ihr Körper braucht. 
  2. Sie wissen wann sie mehr Eiweiß brauchen, weil sie vielleicht gerade wachsen und wann sie mehr Kohlehydrate brauchen, weil der Körper ein bisschen durch die Gegend fetzen will.
  3. Wenn du das nicht mit irgendwelchen Aromen und Zusatzstoffen verfälschst, wird aus deinem Kind ziemlich sicher auch ein schlanker und gesunder Erwachsener. 
  4. Wenn wir unseren Kids von Anfang an natürliche und gute Nahrung geben, steigen die Chancen, dass glückliche, leistungsfähige und gesunde Erwachsene daraus werden. 

Macht Sinn? Cool! Dann bist du ab jetzt dabei im Team „Clean Eating“!

1 Woche Clean Eating mit Kids – dein Light-Einstieg mit Basic-Rezepten

Weil Kinder anders futtern als Erwachsene und nicht immer alles mögen, bekommst du von uns jetzt noch einen supersimplen Wochenplan für deinen Einstieg in die natürliche Ernährung. Sozusagen deine erste Clean Eating-Challenge für dein Familiy-Leben. Da ist eine Clean-Eating-Light-Version. Es geht immer noch mehr mit Sprossen, Selbstbacken und anderen Sperenzchen, aber wir wissen ja, dass Kids nicht alles essen, was wir uns so vorstellen und dass du als Tom ohnehin immer der Zeit hinterherrennst. Deswegen gibts den ganz simplen Kiddyrocks-Einstieg und du kannst dich dann nach und nach mit unseren Lesetipp immer tiefer reinfuchsen, wenn dir die Grundidee gefällt. 

Deine Clean Eating Shopping-Liste für deinen ersten Einkauf – Ausdrucken und an den Kühlschrank PINNEN!

Du rockst das! Wir glauben an dich und deine gesunde Ernährung 😉 

  1. Schritt: Schnapp dir jetzt deinen Wochenplan und schau mal drauf – mit all dem Wissen, das du hast, was alles raus muss aus deiner Küche. 
  2. Schritt: Schmeiß alles raus in dem Zusatzstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, E-Stoffe, Hefeextrakte und anderer chemischer Kram drin sind. 
  3. Schritt: Geh einkaufen für die erste Woche
  4. Schritt: Koch dich durch die Woche und wenn du dann angefixt bist: Kauf dir ein paar coole Kochbücher – wir geben dir gleich noch eine kleine Shoppingliste 

HIER Findest du deinen Wochenfoodplan in Sachen Clean Eating für Kids – in Kombination mit deiner Einkaufsliste dafür – einfach ausdrucken, an den Kühlschrank heften und loslegen mit dem Clanen Lifestyle

EINFACH KLICKEN und HERUNTERLADEN – Pins dir an den Kühlschrank und lass es krachen!

Bei allem gilt übrigens: Nichts kann, alles darf! Wenn du irgendwas nicht magst oder deine Kids irgendein Gemüse oder Obst aus der Liste nicht essen, dann tausche es einfach gegen einen anderen Food-Liebling aus. 

Lesetipps! 3 Bücher für Clean Eating Fans mit Kids

Wir haben drei coole Kochbücher, die wir sehr mögen und die du dir schnappen kannst für deinen Einstieg in das Thema. 

  1. Kiss the Cook – das ist zwar nicht für Kids, aber hat extrem leckere und coole Gerichte für besondere Tage. Denn schnell gekocht sind die meisten nicht und auch nicht ganz unkompliziertkannst du HIER SHOPPEN
  2. Clean Baking – Natürlich backen: Gesund backen macht glücklich – Für all die Kuchenlastigen Anlässe, wie Kindergeburtstage oder Weihnachten und Ostern oder den Family-Sonntagkannst du HIER SHOPPEN
  3. Clean Eating mit Superfoods – KIDS: Vitalstoffreich & Kindergerecht – der name sagt es schon! Da hast du dann alle Rezepte, die auch für Kids und den Vom-Alltag machbar sind, ohne dass du wegen komplexer Rezepte in Tränen ausbrechen musst kannst du HIER SHOPPEN

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